Jeder möchte so wenig wie möglich Fahrstunden bis zur Prüfungsreife absolvieren damit das Ganze nicht allzu teuer wird. Das setzt aber auch aktive Mithilfe seitens des Schülers voraus.

Viele Bewerber bemühen sich außerhalb der Fahrstunden nicht genügend ihr theoretisches Wissen zu vervollständigen. Auf die theoretische Prüfung kann man sich sehr gut vorberreiten, denn alle Fragen in den den Übungsbögen sind genau die selben wie die in den Prüfungsbogen. Ein logische Vorgehnensweise beim lernen ist hier, sich zuerst das Wissen mit Hilfe des Lehrbuchs anzueignen. Danach sind die Übungsbögen an der Reihe. Hier gilt es dann die noch vorhandenen Wissenslücken aufzuarbeiten. Ziel ist es jeden Übungsbogen mit 0 Fehlern beantworten zu können. Die Vorprüfungen in unseren Fahrschulen bereiten auf die richtige Prüfung vor und geben einen guten Eindruck von dem aktuellen Lernstand.

Fahrschülern mit Beeinträchtigung des Leseverständnisses sind wir selbstverständlich bei der Vorbereitung auf die Prüfung behilflich. Die theoretische Prüfung kann auch mit Audiounterstützung (Vorlesen durch den Computer) bestanden werden.

Das Lernen des ganzen Stoffs ist natürlich zeitaufwendig. Je früher man damit beginnt und je regelmäßiger man dies tut, desto besser. Es reicht nie aus, am Wochenende vor der Prüfung mit dem lernen anzufangen. Ein gutes theoretisches Wissen spart Fahrstunden und gibt Sicherheit während der praktischen Ausblidung.

Beim Verabreden von Fahrstunden sollte man sich wirklich sicher sein, daß man zu diesem Termin auch Zeit hat. Natürlich kann auch mal etwas sehr wichtiges dazwischen kommen. In diesem Fall bitte möglichst umgehend die Fahrstunde absagen.

Die praktische Ausbildung ist gegliedert in

  • Grundausbildung,
  • besonderen Ausbildungsfahrten (Sonderfahrten),
  • Verbinden und Trennen (bei Anhängerklassen)
  • Prüfungsvorbereitung
  • Abfahrtkontrolle (bei Lkw- und Busklassen)
  • Sicherheitskontrolle (bei Pkw- und Motorradklassen)

Für jede Ausbildungsklasse ist in der Fahrschule ein Unterrichtsplan ausgehängt.

Wir bieten unseren Fahrschülern die Möglichkeit, mittels einer Diagrammkarte Ausbildungsverlauf und Lernfortschritt aktuell zu verfolgen.

Grundausbildung

In der Grundausbildung müssen alle für die Verkehrssicherheit wichtigen Ausbildungsinhalte geübt werden.

Dazu zählen unter anderem:

  • Fahrtechnische Vorbereitung der Fahrt,
  • Anfahren und Schalten in der Ebene, im Gefälle und in Steigungen,
  • Abbiegen und Fahrstreifenwechsel,
  • Rückwärtsfahren und Wenden,
  • Halten und Parken,
  • Beachtung von Ampeln und Verkehrszeichen,
  • Angepasste Fahrgeschwindigkeit,
  • Überholen,
  • Vorfahrt,
  • Verhalten an Bahnübergängen, Bushaltestellen, an Zebrastreifen,
  • Verhalten gegenüber Kindern und alten Menschen,
  • Vorausschauendes Fahren und Verhalten in komplizierten Verkehrssituationen,
  • Vermeiden risikoreicher Verkehrssituationen,
  • Umweltschonende und energiesparende Fahrweise,
  • Gefahrbremsung.

Erst wenn dies alles gut "sitzt", wird der seriös arbeitende Fahrlehrer mit den Sonderfahrten beginnen (gesetzliche Vorgabe). Für diese Fahrten sind Mindeststundenzahlen vorgeschrieben.

Nach den Erfahrungswerten des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V. hängt die Zahl der erforderlichen Fahrstunden wesentlich vom Alter des Bewerbers ab. Als Durchschnittswert kann man davon ausgehen, dass für die "normale" Fahrstunde etwa das 1,3-fache der Lebensjahre erforderlich ist. Dazu kommen noch die besonderen Ausbildungsfahrten. (Werte beziehen sich auf Klasse B)
 
1984Die Fahrschule Michael Buschmann wurde 1984 von Michael Buschmann in Bünde gegründet. Mittlerweile arbeiten seine Söhne Malte und Lennart und auch seine Tochter Mona im Betrieb mit.